KI, Trends & Technik

Die IGEM erhebt mit der Studie Digimonitor die Nutzung von KI, Online-Shopping, eBanking, Messenger und Adblocker über alle Geräte (Handy, PC/Laptop, Tablet, Spielkonsolen, Smartwatch, Smart Speaker, TV-Gerät).

Auf dieser Seite

    Nutzung von KI in der Schweiz

    KI wird zum Massenphänomen und Alltagshelfer

    • Vier von fünf Personen nutzen Künstliche Intelligenz: Die KI-Nutzung hat sich seit 2024 von 40% auf 80% im 2026 verdoppelt.
    • Fast jede dritte Person nutzt KI-Tools bereits täglich. Besonders hoch ist die Verbreitung bei den 15- bis 34-Jährigen (91% nutzen gelegentlich KI, 44% täglich).
    • KI wird zum Alltagshelfer für Information, Lernen und Einkauf.
    • KI wird längst nicht mehr nur zum Schreiben von Texten oder für Übersetzungen eingesetzt.
    • 57% nutzen KI für Recherchen, knapp 40% für die Einkaufsberatung. Auch für das Lernen mit Tutorials gewinnt KI an Bedeutung.
    • Bei einer Nutzungsrate von 76% liegt die private KI-Nutzung der Bevölkerung derzeit deutlich vor der Anwendung im Beruf oder in der Ausbildung (61%).

    KI wird Teil der Suche

    • KI wird zunehmend für die Suche genutzt: 77% verwenden den KI-Modus innerhalb der klassischen Suchmaschinen, 57% nutzen KI-Plattformen gezielt für die Suche.
    • Damit werden KI-Plattformen häufiger für die Suche genutzt als YouTube (34%) oder Social Media (28%).
    • Für Produktinformationen bleiben Online-Shops die erste Anlaufstelle: 91% informieren sich dort mindestens gelegentlich über Produkte und Dienstleistungen.
    • Dahinter etablieren sich KI-Plattformen (39%) bereits auf Augenhöhe mit YouTube (40%) und Social Media (36%) für die Einkaufsberatung.

    Quelle: Repräsentative Studie IGEM-Digimonitor 2026 zur Mediennutzung, Schweizer Bevölkerung von 15-75 Jahren mit Internetnutzung (6.4 Mio. Personen), n=1’957 Befragte.

    Online-Shopping

    Das Smartphone wird für Online-Shopping immer wichtiger: 66% nutzen das Handy fürs Einkaufen im Internet.

    Das Smartphone ist seit 2026 als Shopping-Kanal leicht wichtiger wie Laptop bzw. PC.

    Mediennutzung Schweiz gemäss IGEM-Digimonitor Studie 2026: Die Medien streuen von jung (BeReal, Snapchat) bis älter (Teletext, Rakuten TV, Xing) und von weiblich (Pinterest, BeReal, RTL+, Klarna) zu männlich (Krypto, Discord, Dazn, Reddit, X, Twitch, Pluto TV).

    Temu und Co. in der lateinischen Schweiz deutlich verbreiteter

    36% der Bevölkerung shoppen mindestens gelegentlich auf chinesischen Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress.

    Online-Einkaufen in China ist im Tessin (48% der Bevölkerung) und in der Romandie (43%) verbreiteter als in der Deutschschweiz (33%).

    Bezahldienste

    Twint ist Branchenprimus und Krypto als Männerdomäne

    • Beim Shopping im Internet wie auch beim Einkaufen im Laden um die Ecke: Digitale Zahlungsdienste werden beliebter.
    • 95% der 15- bis 75-Jährigen in der Schweiz nutzen 2026 digitale Bezahldienste.
    • Branchenprimus ist Twint: 89% der Bevölkerung nutzen Twint.
    • Ein Viertel der Bevölkerung hat bereits mit Klarna eingekauft.
    • PayPal ist bei jüngeren Personen zwischen 15-24 Jahren deutlich weniger verbreitet als bei älteren Personen über 25 Jahren.
    • Krypto-Währungen als Männerdomäne. Rund 800’000 Personen (12% der Bevölkerung zwischen 15 und 75 Jahren) nutzen Krypto-Währungen in der Schweiz. Die Krypto-Nutzer sind fast ausschliesslich Männer.

    Quelle: Repräsentative Studie IGEM-Digimonitor 2026 zur Mediennutzung, Schweizer Bevölkerung von 15-75 Jahren mit Internetnutzung (6.4 Mio. Personen), n=1’957 Befragte.

    Messenger-Dienste

    WhatsApp ist Marktführer unter den Messengern

    • WhatsApp ist mit grossem Abstand der Marktleader unter den Messenger-Diensten in der Schweiz.
    • 6,2 Millionen (96% der Bevölkerung von 15-75 Jahren) nutzen WhatsApp.
    • Die alternativen Messenger wie Telegram, Threema oder Signal werden meist nur als Zusatz-Messenger zu WhatsApp genutzt.
    • Telegram hat 1,3 Millionen User:innen in der Schweiz (20% der Bevölkerung von 15-75 Jahren). Je 1,1 Millionen Personen nutzen Threema oder Signal.
    • WhatsApp ist auch bei Personen, die eine Alternative runtergeladen haben, der Hauptmessenger.
    • 2,0 Millionen Personen nutzen Facebook Messenger und 1,5 Millionen Snapchat. Snapchat hat mit durchschnittlich 25 Jahren die jüngsten Nutzer:innen. Facebook Messenger hat mit 59% den grössten Frauenanteil der Nutzer:innen.

    Telegram mit dem grössten Männeranteil unter den Usern

    Unter den Messengern hat Threema den grössten Männeranteil der Nutzer: 62% der Threema-User sind männlich.

    Bei Telegram sind 56% der User Männer. WhatsApp hat die ausgeglichenste Verteilung: 50% der User:innen sind weiblich.

    Quelle: Repräsentative Studie IGEM-Digimonitor 2026 zur Mediennutzung, Schweizer Bevölkerung von 15-75 Jahren mit Internetnutzung (6.4 Mio. Personen), n=1’957 Befragte.

    Elektronische Geräte & Gadgets

    Männer nutzen mehr elektronische Geräte

    • Rund sechs Geräte verwenden Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt für den Medienkonsum.
    • 6,2 Millionen (96% der Bevölkerung zwischen 15 und 75 Jahren) nutzen 2025 ein Smartphone, 5,7 Millionen (89%) einen Fernseher und 5,6 Millionen (88%) einen Laptop.
    • Deutlich mehr als die Hälfte verfügt zudem über ein Tablet (60%), ein Radiogerät (58%) und einen PC (59%).
    • Ebenfalls weit verbreitet sind Smart-Home-Geräte (29%), Smartwatches (32%) und Spielkonsolen (28%).
    • Sprachgesteuerte Smart Speakers (10%) und Virtual-Reality-Brillen (4%) bleiben hingegen Nischenprodukte.
    • AI Glasses (auch KI-Brillen, Smart Glasses oder smarte Brillen genannt) hingegen sind bislang ein Nischenphänomen: Erst 2% der Bevölkerung nutzen entsprechende Geräte, etwa Ray-Ban Meta Wayfarer. Die grösste Offenheit zeigt sich bei den 20- bis 24-Jährigen.
    • Männer nutzen mehr elektronische Gadgets: Männer nutzen durchschnittlich 6,7 Geräte, Frauen nur 5,9.
    • Spielkonsolen sind bei jüngeren Personen zwischen 15-24 Jahren deutlich beliebter als bei Personen über 25 Jahren. 49% der Personen mit Jahrgang 2002-2011 nutzen Spielkonsolen. Aber nur 24% der Personen mit Jahrgang 1951-2001.

    Quelle: Repräsentative Studie IGEM-Digimonitor 2026 zur Mediennutzung, Schweizer Bevölkerung von 15-75 Jahren mit Internetnutzung (6.4 Mio. Personen), n=1’957 Befragte.

    Adblocker

    Wenig Lust auf Internet-Werbung

    • Internet-Werbung stösst bei vielen Nutzern nach wie vor auf Ablehnung.
    • Für Schweizer Medien, die sich über Internet-Werbung finanzieren, kann dies ein Problem sein.
    • 2026 hat fast ein Drittel (32%) der Bevölkerung zwischen 15 und 75 Jahren auf mindestens einem Gerät einen Adblocker installiert.
    • Insbesondere Männer nutzen Adblocker. Fast die Hälfte (47%) der Männer zwischen 15 und 54 Jahren haben einen Adblocker installiert, der Werbung automatisch ausblendet.

    Quelle: Repräsentative Studie IGEM-Digimonitor 2026 zur Mediennutzung, Schweizer Bevölkerung von 15-75 Jahren mit Internetnutzung (6.4 Mio. Personen), n=1’957 Befragte.