Die Digitalisierung der Medien schreitet in der Schweiz schnell voran. Eine laufend aktualisierte Übersicht informiert über den Stand der Dinge bei Radio und Fernsehen . Ein Glossar listet die wichtigsten Begriffe auf.

Auf der Website des Bundesamtes für Statistik sind Indikatoren der Informationsgesellschaft mit Excel-Tabellen über die Ausstattung der Haushalte mit Kommunikationstechnologie sowie zum E-Commerce (auch im internationalen Vergleich) zu finden.

Bei der Digitalisierung von Radio und Fernsehen sind drei Bereiche zu unterscheiden:

  • Produktion
  • Übertragung
  • Empfang

Um alle Möglichkeiten der Digitalisierung ausschöpfen zu können, müssen alle drei Teilbereiche digitalisiert sein. Entscheidend ist letztlich der Empfang. Nur wenn die Haushalte mit den entsprechenden Geräten ausgestattet sind, macht die digitale Übertragung wirklich Sinn.

Die Produktion ist dagegen bereits jetzt weitgehend digitalisiert, denn hier sind die Vorteile bezüglich Kosten und Handling auch dann gegeben, wenn die weiteren Schritte noch analog erfolgen.

Übertragung und Empfang sind dagegen erst teilweise digitalisiert. Dabei unterscheidet sich der Stand der Dinge zwischen Radio und Fernsehen teilweise sehr stark. So spielt beim Radio die drahtlose Verbreitung die Hauptrolle, beim Fernsehen dagegen die kabelgebundene. Zudem entwickelt sich die Digitalisierung beim Fernsehen wesentlich schneller als beim Radio wo die analoge Verbreitung via UKW noch mindestens 10 bis 15 Jahre die wichtigste Verbreitungsart bleiben wird.

Digitalisierung